Über die Jahre sammeln sich eine Menge Bookmarks an. Das Format beim Firefox 1 und 2 war ja nicht so das gelbe vom Ei. Wer dort mal mit ein paar Zeilen nach doppelten Einträgen sucht wird schnell verzeifeln. Aber wer nicht aufgibt schaut sich das dann doch hin und wieder einmal an, um endlich den schnellen Weg zu finden.
Nach dem Backup der aktuellen Bookmarks und einem ersten Blick mit less sieht es jetzt aber alles irgendwie anders aus. Was als erste aufgefallen ist, es sind keine Zeilenumbrüche vorhanden. Also schnell ein geziehlter Blick nach einem Anhaltspunkt, der auf einen Trenner hinweisen könnte. Mit dieser Erkenntniss dann ein paar Zeilen Perl in den VIM werfen und einfach mal durchlaufen lassen. Als Ergebniss wird die Anzahl der Einträge angezeigt. Etwas mehr als 2700 Zeile, das passt ganz gut.
Als nächstes wurde dann einmal geguckt wie die Struktur der neuen Bookmarkdatei jetzt ist. Es ist leicht zu erkennen, daß es Schlüsselwörter und Werte gibt. Also dann mal eben das Script um ein paar Zeilen erweitern und noch einmal laufen lassen. Es sieht jetzt schon mal besser aus als die früheren Versuche. Hier und da passt es noch nicht ganz, aber für ein 5 Minuten Script ist das Ergebniss schon mehr versprächend als früher.
Das wird weiter gestrickt und wenn es dann fertig ist hier erscheinen. So kann dann jeder schnell die Bookmarks von doppelten Einträgen bereinigen. Es gibt zwar unmengen Tools dafür, aber die meisten sind für Windows und/oder sie funktionieren nicht. Zum Glück wurden die Tools nur auf Backups losgelassen, denn so manches davon hat auch mal eben so die ganzen Bookmarks geschreddert.
Morgen dann weiter gucken und die ganzen Keys und Values in einen %hash werfen und einmal schütteln.
Nachdem Woopra nicht funktioniert mit Wordpress, da JavaScript in Wordpress nicht unterstützt wird in PlugIns, aus Sicherheitsgründen gibt es eine nette Alternative. Man hat zwar keinen Client wie bei Woopra, aber kann genau so alles online einsehen.
Nette Sache ist z.B. Spy. Damit kann man Live sehen, wer von wo kommt, aufwelcher Seite sich der Besucher aufhält und wie lange. Es läuft hier jetzt erst einmal einige Zeit mit um zusehen wie es funktioniert. Dann werden auch einmal ein paar Screenshots folgen.
Fahrradbesitzer in Karlsruhe können ab heute wieder ihre Fahrräder codieren lassen. Jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr versehen freiwillige Helfer im Foyer des Polizeipräsidiums in der Beiertheimer Allee die Räder mit der unverwechselbaren Nummer. Durch den auf dem Fahrradrahmen angebrachten Code kann das Rad bei einem Diebstahl eindeutig identifiziert werden. So wird auch das Weiterverkaufen des Rads für die Langfinger uninteressant.
gemeinsam? Alle in aufgelisteten Ärzte sind Teilnehmende Ärzte für “DMP Koronare Herzkrankheit” in Bayern im Jahre 2006. Herr Pietschmann, Herr Schnack und Herr Henle sind, wie auch andere Ärzte 2006 bei einem zweiten Programm “DMP Diabetes mellitus Typ” Teilnehmer. Das Ärzte an dem DMP Programmen teilnehmen ist kein Geheimnis.
Das Listen und Excel-Tabellen im Internet auftauchen, die auflisten welche Arzt an welchem Programm teilnimmt ist kein Problem. Problem sind mal wieder die Daten die zuviel sind, wie “Ärztenummer”, “einschreibender Arzt seit” und so weiter.
Als Patient wird man diese Daten überhaupt nicht brauchen, bei einem Arztbesuch wurde noch nie nach der Ärztenummer gefragt oder seit wann ein Arzt die Zulassung hat oder seit wann er an einem bestimmten Programm/Verfahren teilnimmt. Und diese Daten wird auch kein Patien wissen.
Was kann man aber ggf. mit solchen Daten anstellen? Wie wird man mit der E-Card (Die neue Elektronische Krankankassenkarte) und den darauf gespeicherten Daten umgehen? Werden wir diese auch irgendwann alle komplett im Internet finden?
Hoffen wir einfach mal es wird nicht dazu kommen. Doch so, wie das System rund um die E-Card aufgebaut wird, kann man schon fest damit rechnen, daß immer wieder vereinzelt Daten auftauchen.
Die Daten die hier vorliegen sind übrigends von der Internetseite der “Vereinigte-IKK” und wurden wohl für eine Suchmaschine im Excel Format auf dem Server hinterlegt, damit das Suchtool die Namen und Anschriften der teilnehmenden Ärzte aus diese auslesen können. Das auf dem Server auch ein Tool ist um andere Dokumente der Internetseite in HTML umgewandelt anzuzeigen, aber auch genau eben diese Excel Dateien direkt mit umwandeln kann, ist den Machern vielleicht auch nicht bewusst.
Die Debatte um die biometrische Kompletterfassung der Bundesbürger war bisher eher abstrakt. Um ihr eine konkretere Form zu geben, hat der Chaos Computer Club (CCC) seiner Vereinszeitschrift “Die Datenschleuder” ein biometrisches Sammelalbum für die Fingerabdrücke schnüffelfreudiger Politiker beigelegt. Eröffnet wird das heitere Abdrucksammeln mit einem Fingerabdruck unseres geliebten Innenministers, Dr. Wolfgang Schäuble. [1] Der Abdruck wurde durch CCC-Aktivisten von einem Wasserglas sichergestellt, das Dr. Schäuble bei einer öffentlichen Veranstaltung benutzt hatte.