Diese Frage stellt sich Frank Helmschrott in seinem Blog:
…oder anders gefragt: “Wem bringen Tags eigentlich etwas?”

Was bringen eigentlich Tags
Ich beschäftige mich gerade mal wieder mit dem Thema Tagging und dem Sinn dahinter. Stein des Anstoßes ist, das Tags immer noch etwas sind, was sich nicht so einwandfrei in die Web-2.0-Umgebung einfügt. Nahezu jedes Blogsystem handhabt Tagging anders und in XMLRPC-Schnittstellen ist Tagging Support nur sehr selten und eben nicht standardisiert enthalten, sodass gerade das Bloggen mit Desktoptools wie Ecto, Mars Edit oder Blogdesk in Verbindung mit Tags manchmal schwierig sein kann.
am Anfang geht er auf das Problem mit verschiedenen Desktop Weblogclients ein (s.o. Zitat). Im weiten Artikel geht er auf seine Erfahrungen ein, die er seinen Statistiken entnehmen konnte. Bei ihm scheint sich das taggen nicht zu lohnen. Das muss aber nicht heissen tagging von Artikeln lohtn nicht. Denn bei anderen Blogs kann das ganze schon anders aussehen. Beim suchen von Informationen kommt man oft direkt auf die Artikel, in vielen Fällen aber auch über die Tagseiten verscheidener Blogs. Genau so ist es bei diesem Blog in den Statistiken ist schon öffters zusehen das viele über die Tags auf die Seite kommen.
Ein aktuelles Beispiel:
Auf dem Screenshot sind es gerade nicht so viele, die über die Tags auf die Seite gelangt sind, da gibt es immer mal wieder bessere Ansichten in der Statistik. Das Tagging hat sich aber in letzter Zeit bemerkbar gemacht. Am Anfang wurde auch hier das Taggen nicht benutzt, seit dem Tagging bei jedem Artikel genutzt wird steigt auch der Nutzen.
Sicher ist, Tags machen nicht in jedem Blog Sinn. Es kommt wohl eher auf den Inhalt des Blogs an. Technische Blogs oder Photoblogs sind vll. die Fälle bei denen Tagging angebracht ist, der Besucher kann sich alle Beiträge rauspicken zum Thema Apache, oder WordPress, beim Photoblog findet er schneller alles zu einer Blendeneinstellung, wenn dies passend zum Bild getaggt ist oder zu EOS Kameras.
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