Tag Archives: Mail

OS X Mail mit verschiedenen Absendern senden

Wer ab und zu mal mit anderen Absendern E-Mails verschicken möchte, aber nur einen Account konfiguriert hat, der kann sich weitere Adressen in Apple Mail einfach eintragen.

Geh zu den Einstellungen und wähle den Account aus, um den es geht. Im Feld “E-Mail-Adresse” machst du hinter der Adresse, die jetzt dort steht, ein Komma und tippst die alternative Adresse ein.

Wenn du jetzt über diesen Account eine Mail verschickst, hast du über dem Textfeld ein Drop-Down-Menü, mit dem du die Absenderadresse dieser Mail festlegen kannst.

Das war es schon. Thunderbird hat das in den Einstellungen leicht auffindbar, man sieht es udn man benutzt es. Wieso versteckt Apple das so?

Nach Mailspam jetzt SMS-Spam von der FDP

Wie schon auf mehreren Portalen, Twitter u.v.a geschrieben wurde hat die FDP in den letzten Tagen schon durch E-Mailspam geglänzt. Wie jetzt ein paar Leute melden versendet die FDP im großen Stil über den SMS-Anbieter SMS.de massig Textnachrichten, die auffordern die FDP zu wählen.

Die FDP behauptet sie wollen sich auch für den Datenschutz einsetzen und wollen auch die Belästigungen per Telefon und SMS den Kampf ansagen. Jetzt kaufen sie aber E-Mailadressen und Handyrufnummern und belästigen Wähler und Nichtwähler auf Ihren Handys.

Erstaunlich das sie jetzt sogar schon vor der Wahl damit anfangen Ihre Wahlversprechen zu brechen.

Update: CDU belästigt auch Wähler per SMS

@scarletpumpkin berichtet gerade in einem Forum und per Twitter/Twitpic das Ihr armes Handy auch von der CDU belästigt wird. Es ist zum kotzen, wir haben Datenskandale und Telefonterror. Die Politiker tönen sie würden dagegen etwas unternehmen und dann machen sie genau das gleiche im Wahlkampf.

Sie schreibt im Forum:

ich weiß schon mal, wen ich defenitiv nicht wähle , vor allem, nachdem ich ungefragter Weise von entsprechnder Partei eine Werbe-SMS erhalten hab… ich weiß ziemlich sicher, dass ich niemandem erlaubt habe, meine Daten dafür zu verwenden


Spammer scheinen wieder wach zu werden

Auf den Mailservern war es in letzter Zeit recht ruhig. Connections waren den ganzen Tag immer bei ca. 100, seit heute Mittag stieg die Anzahl der Verbindungen zeitweise auf 500 an und pendelt aktuell zwischen 200 bis 300.

SMTP Verbindungen

SMTP Verbindungen

Die TopTen führen aktuell Rechner aus Russland gefolgt von Polen und weiteren osteuropäischen Ländern und dem asiatischen Raum, hier überwiegend Japan.

Trigami Mailserver bei Spamcop gelistet

Einer der Mailserver von Trigami ist bei Spamcop.net gelistet. Mails könnten daher aktuell von einigen Mailservern als Spam markiert werden.


     1.6 RCVD_IN_BL_SPAMCOP_NET RBL: Transportiert via Rechner in Liste von
                           www.spamcop.net
      [Blocked - see ]
      3.9 RCVD_IN_XBL            RBL: Transportiert via Rechner in XBL-Liste
                           (http://www.spamhaus.org/xbl/)
                           [194.126.200.20 listed in sbl-xbl.spamhaus.org]

Wer bei Trigami angemeldet ist sollte daher beim löschen im Spamordner vorher noch einmal genauer hingucken.

Update 12:20

Der Mailserver ist nicht mehr bei Spamcop.net gelistet.

Die Mails gehen bei Trigami über einen externen Dienstleister (Cyon). Siehe Kommentare.

File Management: Tags 1.0

Gravity hat die Tagging-App Tags in der version 1.0 veröffentlicht.

Tags ist eine Applikation mit der alle Dateien verwaltet werden können damit sie schneller gefunden werden, wenn man sie braucht. Es kann alles getaggt werden: Dokumente, E-Mails, Images usw. Tags wird einfach über einen Shortcut in vielen Programmen aufgerufen und schon kann man die Dateien, Bilder, E-Mails taggen.


Spam von Möchtergern-X-Promi-Schlagerstars

Die Schlagerwelt ist ja schon ein komischer haufen. Wenn der Schlager ja so toll ist wieso bekommt er dann keine eigene Sendungen mehr wie früher die Schlagerparade und Co.? Anhören kann man sich das Zeug irgendwie kaum. Die Texte sind dazu einfach zu blöd. Wenn 15 Jahre alte “Schlagerstars” auf der Bühne von Liebe, Heiraten und zusammen Kinder kriegen singen wirkt das schon etwas sehr komisch.

In der Vergangenheit habe ich viel mit Streamservern und allem was zu einem Webradio gehört zutun gehabt. Man kommt halt aus der IT und kennt das ganz Zeug was manche für ein Musikportal benötigen. Da kam es dann schon mal vor das ein Bekannter und später Bekannte des Bekannten nach Hilfe gerufen haben. Das übliche, irgend etwas funktioniert nicht.

Man setzte also einen oder mehrere Streamserver auf. Manchmal einen Apache für den Chat, das Forum usw.. Zum testen loggt man sich am Anfang dann auch mal dort ein, stellt ein paar Settings ein und testet.

Viele dieser Portale sind schon wieder aus dem Internet verschwunden, aber die E-Mailadressen der User existieren weiter. Sie werden fleissig von neuen Portal, Eventplanern, Eventmanager und ähnlichen Gesocks genutzt um Ihren ach so tollen Schlager an den Mann oder die Frau zubringen.

Dreisst bekomme ich von ein paar dieser Gestallten Mails über Schlagerevents, CD Veröffentlichungen und vielen schönen Dingen aus der Schlagerwelt. Auch wenn ich es gar nicht möchte. Gerade heute flattert genau so eine Mail in einem Postfach rein und der Hass wird immer größer. Es soll ja jeder machen und hören was ihm gefällt aber muss man den Rest der Menschheit so penetrant mit dem eigenem Musikgeschmack auf die Nerven gehen?

Die Mail ansich ist ja nicht das Problem, eher das was am Ende der Mail zu lesen war:

“Wir gehen davon aus, dass Sie an Informationen von/über bellaXXXXXde  etc. interessiert sind. Sie hatten mit uns in den letzten 48 Monaten Kontakt, entweder direkt oder über einen unserer vielen Geschäfts- oder Kooperationspartner, durch diverse Aktionen wie Mailings, Insertionen, Telefon-Konferenzen, Internetwerbung etc.! Der bisherige Kontakt kann auch schriftlich, telefonisch, per Fax, SMS oder e-Mail gewesen sein.”




Interessant, man hat Kontakt mit einer Person, wie vielleicht in diesem Fall, die Person kennt jemanden, der jemanden kennt, der Eventplaner ist und schon darf dieser jenige die E-Mailadresse für Spammails benutzen, er ist ja “Geschäfts- oder Kooperationspartner”.

Das muss ich direkt mal unserem Vorstand am Montag erklären. Wir dürfen also wild Werbung durch das Internet schicken. Unsere Partner: Alcatel, Siemens, Telekom, E-Plus, Vodafone, Telfonica, Arcor, und viele andere mehr werden es. Geht man davon aus das wir irgendwie mit sehr vielen “Partnern- und Kooperationspartnern” in Kontakt stehen und mit denen Zusammenarbeiten dürfte wir also deren Kunden mit unseren Mails auch noch beglücken. Zumindest wenn man der Signatur der Schlagerfutzis glaubt. Da erschliessen sich ganz viele tolle Möglichkeiten für unsere Werbekunden.

In der Mail fehlt aufjedefall die rechtlich sichere Signatur für Gewerbetreibende. Dann ist sie unerwünscht und das wurde dann auch gleich einmal mitgeteilt und im Löschung der kompletten Daten gebeten. Am Wochenende wird dann mal in die Kanzlei meines Vertrauens gemailt, die dann eine Abmahnung versenden dürfen. Kosten trägt der Empfänger, eie in der Mail aufgeführt. Wer das rechtliche Zeug lesen möchte kann gerne auf weiterlesen klicken.

Ein paar Daten sind hier ausge-Xt damit nicht die ganze Welt mehr weiss als sie sollte.


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Apple: Mail Update 10.5.6 behebt Probleme mit Third-Party-Plugins

Apple hat eine neue Version von Mail veröffentlicht die Probleme mit Third-Party-Plugins beheben soll. GPGMail ist aber wohl nicht in der Liste. Eine Installation des Updates und zum testen die ältere Version (GPGMail_d53_Leopard) von GPGMail zeigte das sie nicht damit läuft. Die aktuelle Version (GPGMail_d55_Leopard) funktioniert aber.

Das Update wird nicht über die Softwareaktualisierung angeboten, es muss manuell heruntergeladen und installiert werden.

Apple Mail+GnuPG Crash fixed

gpgmailVor kurzem meldet sich mein Bruder weil sein Apple Mail beim starten sofort abstürzt. Per VPN auf den Rechner und erst einmal den Bundle Ordner ~/Library/Mail/Bundles umbenannt und Apple Mail startete wieder. Er hatte das letzte Apple Update kurz vorher aufgespielt und Apple hat mal wieder etwas geändert. Nach einem Update auf meinem MacBook Pro passierte genau das gleiche bei mir. Also auch dort erst einmal GPGMail deaktiviert.

Mit der aktuellen GPGMail Beta D55 klappt jetzt auch wieder das signieren und verschlüsseln mit Apples Mail App.

Gerade da seit dem 01.01.2009 die Vorratsdatenspeicherung auch für den Internetverkehr gilt, also auch Internetseiten, Mails inkl. Absender IP, Absender und Empfänger usw. und der Bundestrojaner (Remote Forensic Software, wie er ja jetzt heißt) dem BKA mit der Novelle des BKA Gesetzes in Hand gegeben wurde sollte jeder anfangen so viel wie möglich für die eigene Sicherheit tun. Aktuell muß ein Richter einer Onlinedurchsuchung zustimmen und absegnen. Die Briten haben aktuell aber schon den Vorschlag gemacht die Onlinedurchsuchung EU-Weit einzuführen. Sie wollen das ganze dann über die EU eintüten und dabei soll es dann ohne Richter möglich sein eine Onlinedurchsuchung in jedem beliebigen EU-Mitgliedsland zu machen.

Es ist halt wie immer, erst ganz klein anfangen, bis zur Schmerzgrenze der Bürger und dann wird immer weiter aufgebort und weitere Befügnisse für die Überwachung hinterher geschoben.

Aktuell kann man dem ganzen wenigstens ein bischen noch entkommen. Eigener Mailserver, also wenige Accounts und daher keine Pflicht zu Vorratsdatenspeicherung. Verbindung zum Server nur über VPN. Eigener Instant Messaging Server auch nur über VPN also geht die komplette Kommunikation für Mail und Jabber schon einmal an der Vorratsdatenspeicherung vorbei. Nur die E-Mails und Jabbergespräche zu Kontakten die nicht auf dem Server liegen und keinen eigenen Server haben sind noch von der Vorratsdatenspeicherung betroffen. Zum Server geht von jedem Client nur noch eine Verbindung, die verschlüsselt ist zum Server, die kann Stasi Schäuble ruhig sehen. Anfangen kann er damit nicht sehr viel.

Für alle anderen gilt jetzt nur noch verschlüsselt und signiert. Bei den ersten Kontakten darf noch unverschlüsselt gemailt werden, nach einem Hinweis auf Verschlüsselung dann nur noch verschlüsselt. Wer das dann nicht will hat Pech. Wenn manchen Leuten Ihre Privatsphäre nicht wichtig ist, okay. Aber uns ist das nicht unwichtig. Es steigt ja auch keiner bei einem Besoffenen Bekannten ein, dem seine Sicherheit und die anderer scheiss egal ist.

Als Erinnerung um zu testen.

greylisting.py

A greylisting implementation for the courier MTA

For a detailed description look into the source package.

http://source.schokokeks.org/greylisting/

Zitat aus dem Blog:

Nachdem ich jetzt doch von einigen Leuten weiß, die meinen greylisting-Filter bei sich einsetzen, kann ich das auch grade mal hier announcen… ;-)
Es gibt davon eine neue Version. Es gibt einen ziemlichen Bruch, es wird jetzt MySQL anstelle von SQLite als Backend benutzt. Das liegt daran, dass ich vor habe, eine selektive Whitelist (»Mails an diese Adresse bitte in den nächsten 10 Minuten nicht greylisten«) für unsere Kunden zu ermöglichen. Dazu muss es eine gemeinsame Datenbank für das webinterface und das greylisting geben, was hiermit geschehen ist.

Das hört sich sehr interessant an mit der Anbindung an die DB.

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