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Wird das Thema Deutsche Kinderhilfe vielleicht zu hochgepuscht?

In der Aktuellen Diskussion fällt immer wieder ein Name “Deutsche Kinderhilfe e.V.”

Das die Deutsche Kinderhilfe e.V. nicht immer den besten Weg gegangen ist kann man aber auch nicht so abstreiten. Man muss aber auch die Hintergründe sehen, wie der Ausschluss überhaupt zustande gekommen ist.

Auch sollte man bei dem ganzen Thema nicht unbeachtet lassen, das zu diesem Zeitpunkt gerade Unicef starkt unter Beschuss gestanden hat. Was wiederum die Presse aufmerksam gemacht hat, die auch ab und an mit sehr kuriosen Mitteln arbeitet.

Ich habe in den letzten Tagen sehr viele Informationen bekommen was die Deutsche Kinderhilfe betrifft. Daher auch die Zurückhaltung zu dem Thema. Die schreiben, wie Abmahnungn, Briefe, Fragen, Antworten die zwischen Presse, der Deutsche Kinderhilfe, dem Deutschen Spendenrat und anderen Vereinen zu diesem Zeitpunkt herum gingen werfen ein etwas anderes Licht auf die Sache als es wohl manche im Moment wahr haben wollen.

Vielleicht werde ich mich bei einigen in den nächsten Tagen sehr unbeliebt machen, vielleicht auch von ein paar Bloggern und “Zensurgegnern” zum “Defaced Blogger” gemacht.

Eins ist mir aber jetzt schon klar. Selbst wenn die Deutsche Kinderhilfe in den nächsten Tagen nicht mehr so der Buhmann sein sollte, wie behauptet ändert das nichts an der Meinung zu den Internetsperren und dem Vorgehen der Politik und der Deutschen Kinderhilfe.

Ich bin und bleib dagegen.


Hausdurchsuchung bei Wikileaks.de

wikileaks-de-raidUm kurz nach 21 Uhr wurden am Montag den 24. Maerz 2009 die Wohnorte von Theodor Reppe, dem Domaininhabers von Wikileaks.de durch die saechsische Polizei, vertreten durch sieben Polizeibeamte in Dresden und vier Beamte in Zivil in Jena, durchsucht. Grund fuer die Durchsuchung sind laut Protokoll die “Verbreitung pornographischer Schriften” und das “Auffinden von Beweismitteln” in diesem Zusammenhang. Die Durchsuchung erfolgte aufgrund seines Status als Domaininhaber der Wikileaks.de Domain.


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So geht man in Deutschland also mit Patientendaten um

Man sitzt zuhause am Rechner und sieht eine Mail von der Serverüberwachung. Die Server überwachen sich gegenseitig und weil das Tool schon da ist wacht es auch gleich über Services von ein paar Bekannten gleich mit. Ein Streamserver ist ausgefallen. Keiner der Bekannten, die für den Streamserver zuständig sind, hat etwas anderes als MSN-Messenger. Also doch noch einmal den MSN Account im Client aktiviert und jemanden über den Ausfall informiert. Plötzlich, eher schon erwartet, poppt das nächste Chatfenster auf.

Ein Hilferuf: “Ich habe da ein Problem beim versenden von E-Mails, großen E-Mails mit Bildern”. Die Person auf der anderen Seite ist aus dem Freundeskreis und hat eine Domain und Postfächer auf meinen Servern. Also noch einmal einen Blick in die Überwachung, läuft alles noch. Postfix Konfiguration sagt 52 MB Limit bei Mails. Die 52 MB sind schon mit Bauchschmerzen, weil meiner Meinung nach SMTP nicht für Multimedia gemacht wurde. Aber was macht man nicht damit die anderen Ihre Powerpointfolien usw. durch das Netz an die Familie und Bekannte verteilen können. Kurz nach Datum gefragt und ins Logfile geguckt. Die Gegenseite, also der Empfänger hat ein Limit von 20 MB gesetzt, also nicht mein Problem.

Aber dann will man doch noch mal nachfragen.

Was schickt man denn da?
Antwort: Bilder.
Wieso machst Du die nicht kleiner?
Antwort: Die müssen so sein, sind Bilder (Wunden) von Patienten, die der
Kunde (Altenpflege, Jugend-, Suchthilfe usw.) so braucht. 

Da wird einem schon mal ganz anders. Es werden also Daten von Patienten mit ein paar Bildern einfach so mal eben durch das Internet gejagt. Nicht verschlüsselt, damit jeder, der so eine Mail einmal durch Zufall erhält mehr weiß als er sollte. Es kann ja auch nie passieren das man sich bei einer Adresse vertippt oder beim Auswählen aus dem Adressbuch den Namen davon oder dahinter auswählt.

Austausch von Patientendaten über das Internet ist heute nicht mehr selten. Doch findet der Austausch über End-Zu-End-Verbindungen statt. Da sich Krankenhäuser teilweise auch organisatorisch zusammenschließen, wird häufig der Fall eintreten, dass die Krankenhäuser über eine private Netzinfrastruktur miteinander verbinden sind (z.B. Ethernet-LAN). Ein VPN zum Datenaustausch mit externen Dienstleistern sollte alternativ vorhanden sein um Patientendaten auszutauschen.

Werden Daten nicht verschlüsselt können sie von jedem der sie empfangen hat (s.o. falscher Empfänger) gelesen werden. Werden sie auch noch über eine unverschlüsselte Verbindung versendet kann beim Provider oder anderen Punkten im Internet alles mitgelesen werden und im schlimmsten Fall eine Veränderung der Daten stattfinden. Falsche Daten z.B. bei der Diagnose heißt falsche Behandlung = gesundheitliche Probleme bis zum Lebensende oder sogar der Tot.

Vorschlag man könnte sich ja einen Server beim Empfänger einrichten, wenn nicht schon vorhanden, der nur für den Datenaustausch ist, mit dem man sich dann verschlüsselt verbinden kann für den Datenaustausch.

Antwort: Ich glaube das für die bömische Dörfer.

Zusätzlich vielen dann noch so Punkte wie:

  • Man kann nicht viel machen, weil ist ein Kunde von dem Bekannten und man kann den ja nicht verlieren.

Da ist einer Organisation/Firma der Datenschutz egal und würde ein Dienstleister, der für ihn arbeitet ihn drauf hinweisen, würde man sich einen anderen suchen. Schöne Ansicht.

Die Organisation ist nicht gerade klein. Alleine Altenpflegebetten in Deutschland: 1087. Bei der Anzahl muss viel verwaltet werden, dafür wird es bestimmt einen Dienstleister geben, der auch ein VPN oder andere Lösungen einrichten könnte, um Patientendaten sicher empfangen und senden zu können.


Spam von Möchtergern-X-Promi-Schlagerstars

Die Schlagerwelt ist ja schon ein komischer haufen. Wenn der Schlager ja so toll ist wieso bekommt er dann keine eigene Sendungen mehr wie früher die Schlagerparade und Co.? Anhören kann man sich das Zeug irgendwie kaum. Die Texte sind dazu einfach zu blöd. Wenn 15 Jahre alte “Schlagerstars” auf der Bühne von Liebe, Heiraten und zusammen Kinder kriegen singen wirkt das schon etwas sehr komisch.

In der Vergangenheit habe ich viel mit Streamservern und allem was zu einem Webradio gehört zutun gehabt. Man kommt halt aus der IT und kennt das ganz Zeug was manche für ein Musikportal benötigen. Da kam es dann schon mal vor das ein Bekannter und später Bekannte des Bekannten nach Hilfe gerufen haben. Das übliche, irgend etwas funktioniert nicht.

Man setzte also einen oder mehrere Streamserver auf. Manchmal einen Apache für den Chat, das Forum usw.. Zum testen loggt man sich am Anfang dann auch mal dort ein, stellt ein paar Settings ein und testet.

Viele dieser Portale sind schon wieder aus dem Internet verschwunden, aber die E-Mailadressen der User existieren weiter. Sie werden fleissig von neuen Portal, Eventplanern, Eventmanager und ähnlichen Gesocks genutzt um Ihren ach so tollen Schlager an den Mann oder die Frau zubringen.

Dreisst bekomme ich von ein paar dieser Gestallten Mails über Schlagerevents, CD Veröffentlichungen und vielen schönen Dingen aus der Schlagerwelt. Auch wenn ich es gar nicht möchte. Gerade heute flattert genau so eine Mail in einem Postfach rein und der Hass wird immer größer. Es soll ja jeder machen und hören was ihm gefällt aber muss man den Rest der Menschheit so penetrant mit dem eigenem Musikgeschmack auf die Nerven gehen?

Die Mail ansich ist ja nicht das Problem, eher das was am Ende der Mail zu lesen war:

“Wir gehen davon aus, dass Sie an Informationen von/über bellaXXXXXde  etc. interessiert sind. Sie hatten mit uns in den letzten 48 Monaten Kontakt, entweder direkt oder über einen unserer vielen Geschäfts- oder Kooperationspartner, durch diverse Aktionen wie Mailings, Insertionen, Telefon-Konferenzen, Internetwerbung etc.! Der bisherige Kontakt kann auch schriftlich, telefonisch, per Fax, SMS oder e-Mail gewesen sein.”




Interessant, man hat Kontakt mit einer Person, wie vielleicht in diesem Fall, die Person kennt jemanden, der jemanden kennt, der Eventplaner ist und schon darf dieser jenige die E-Mailadresse für Spammails benutzen, er ist ja “Geschäfts- oder Kooperationspartner”.

Das muss ich direkt mal unserem Vorstand am Montag erklären. Wir dürfen also wild Werbung durch das Internet schicken. Unsere Partner: Alcatel, Siemens, Telekom, E-Plus, Vodafone, Telfonica, Arcor, und viele andere mehr werden es. Geht man davon aus das wir irgendwie mit sehr vielen “Partnern- und Kooperationspartnern” in Kontakt stehen und mit denen Zusammenarbeiten dürfte wir also deren Kunden mit unseren Mails auch noch beglücken. Zumindest wenn man der Signatur der Schlagerfutzis glaubt. Da erschliessen sich ganz viele tolle Möglichkeiten für unsere Werbekunden.

In der Mail fehlt aufjedefall die rechtlich sichere Signatur für Gewerbetreibende. Dann ist sie unerwünscht und das wurde dann auch gleich einmal mitgeteilt und im Löschung der kompletten Daten gebeten. Am Wochenende wird dann mal in die Kanzlei meines Vertrauens gemailt, die dann eine Abmahnung versenden dürfen. Kosten trägt der Empfänger, eie in der Mail aufgeführt. Wer das rechtliche Zeug lesen möchte kann gerne auf weiterlesen klicken.

Ein paar Daten sind hier ausge-Xt damit nicht die ganze Welt mehr weiss als sie sollte.


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Virenwelle schwappt, PC-User meist selbst schuld?

Selbst in den Radios der Nation kommt es zur Zeit wieder als Warnung. Viren rasen durch das Netz und nehmen Rechner ahnungsloser Benutzer unter Kontrolle. Schon etwas länger ist die Rede von Antivirensoftware und aktuell wird es immer mehr. Bei vielen Benutzern poppt ein kleines Fenster auf. Es wird gewarnt der Rechner ist von einem oder mehreren Viren befallen, es geht die ganze Zeit so. Doch entfernen kann die “Antivirensoftware” die Viren aber nicht, angeblich ist die Software nicht aktuell. Man soll ein Update machen und das muss man bezahlen.

Ein Benutzer, der irgendwann bezahlt um Ruhe zu haben, bekommt eine Software, die er installieren soll. Kurz darauf geht das gleiche Spiel von vorne los. Die angebliche Antivirensoftware ist in Wahrheit keine, sondern ist ein Virus oder besser gesagt ein Trojaner. Mit ihr hat der Schöpfer die Möglichkeit weitere Software zu installieren. Er kann dann jeden Tastendruck mitlesen, E-Mailspam versenden, Internetseiten angreifen und viele andere kriminelle Dinge mit dem PC der Benutzers anstellen. Die meisten Benutzer bekommen davon überhaupt nichts mit.

Blöder Verbrechner, dummer Benutzer oder ist Microsoft das Problem?

Ist so ein Vorgehen krimineller im Internet jetzt fiess oder liegt auch sehr viel Schuld bei Microsoft. Ist der Benutzer selbst schuld? Auf alle Fragen kann man eigentlich mit ja und nein antworten. Die meisten Benutzer sind beim Umgang mit dem PC einfach viel zuviel mit dem Motto “Geiz ist Geil” bei der Sache. Dabei ist eigentlich schwer zu verstehen, wieso kaum jemand bereit ist ein paar Euro für eine Software auszugeben, um ihre Rechner und vorallem Ihre Daten schützt. Die bekanntesten Antivirenlösungen kosten zwischen 20,- bis 50,- Euro pro Jahr. Es gibt von einigen Anbietern sogar eine Kostenlose Version, die aber nur für private Anwender sind.

Das Problem sitzt vor dem Bildschirm

Aber nein, kostenlos muss es sein. Da muss es auch keinen wundern das auf dubiosen, aber auch auf bekannten Internetportalen immer mehr Software auftaucht, die sich nachher als Virus oder Trojaner herausstellt. Aber selbst wenn sich einige der Benutzer mal 30,- gönnen und eine Antivirensoftware kaufen, sie beschäftigen sich nicht genug mit der eingesetzten Software. Es fängt meistens schon bei der Benutzung in den ersten Tagen an. Gerade zu Beginn melden die Antiviren- und Firewalllösungen eine Menge. Die sogenannten Desktop Firewalls wollen erst einmal eine Menge wissen.

Zum Beispiel:

  • Darf der Internet Explorer oder Firefox eine Verbindung zu einer bestimmten Seite aufbauen?
  • Darf das Mailprogramm so etwas?
  • Der MSN will auch ins Internet.
  • usw.

Gerade wenn man gar keinen MSN-Messenger benutzt sollten hier die Alarmglocken angehen. Wieso sollte man einem Programm, was überhaupt nicht benutzt wird, erlauben sich im Internet irgendwo hin zu verbinden. Die meisten geben schon nach ein paar Stunden, manche nach spätestens 1-2 Tage auf und klicken fleissig auf “Ja, erlauben, merken für immer”. Klar es ist nervig der Firewall jede Software und deren Verbindungen beizubringen. Aber es dient der Sicherheit des Systems und noch einmal, es sind die Daten des Benutzers die geschützt werden sollen.


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