SPD interessiert die Wähler nur für die Wahl
Nach der Wahl hat es ja gereicht und danach braucht man das “kleine Volk” erst wieder in 4 Jahren. Anders kann man die Antwort der Parteispitze nicht erklären. Nachdem im Internet schon oft Aussagen von Herrn Dieter Wiefelspütz auftauchten und man jedes mal nicht glauben wollte was man dort lesen muss, kam es diese Woche zu einer erneuten Aussage der aller untersten Kategorie.
Die Frage und Antwort ist hier festgehalten: Offener Brief an SPD wegen Herrn Wiefelsputz
Der Artikel beinhaltet auch den Kontakt zur SPD. Gestern ist die Antwort von der SPD eingetroffen:
Sehr geehrter Herr Pretzlaff,
vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 11.05.2009 erreicht hat.
Dieter Wiefelspütz ist Bundestagsabgeordneter und als solcher steht es ihm zu politische Initiativen zu ergreifen oder seine Meinung zu äußern. Sie können ihn in seinem Berliner-Büro erreichen. Bitte wenden Sie sich deshalb wegen seiner jüngsten Äußerungen direkt an sein Büro:
Dieter Wiefelspütz, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Mail: dieter.wiefelspuetz@bundestag.de
Freundliche Grüße
Jürgen Giebel
SPD Parteivorstand
Partei- und Bürgerservice
Tel.: 030 25 991-0
FAX: 030 25 991-410
mailto: parteivorstand@spd.de
http://www.spd.de
…
So So:
Dieter Wiefelspütz ist Bundestagsabgeordneter und als solcher steht es ihm zu politische Initiativen zu ergreifen oder seine Meinung zu äußern. Sie können ihn in seinem Berliner-Büro erreichen. Bitte wenden Sie sich deshalb wegen seiner jüngsten Äußerungen direkt an sein Büro:
Die SPD interessiert es also überhaupt nicht, wenn sich Bürger der Bundesrepublik Deutschland darüber beklagen, wie Politiker mit ihnen umgehen. Auch dann, wenn der Politiker auch noch Mitglied in ihrer Partei ist.
Herrn Wiefelspütz sollte auch nicht untersagt werden als Bundestagsabgeordneter “politische Initiativen zu ergreifen” oder seine Meinung äußern zu dürfen. Die SPD sollte nur einem amoklaufenden Politiker um etwas mehr Respekt gegen über den Bürgern, potenziellen Wählern, anhalten.
Wenn jemand auf eine Frage nicht antworten möchte, dann soll er es einfach lassen und nicht so antworten, wie in dem Fall auf abgeordnetenwatch.de.
Im September werden 61 Millionen Bürger eine Frage beantworten. Wer soll in den Bundestag. Für viele hat sich schon wegen der Politik der SPD die Frage erledigt. Andere sind sich aber noch nicht sicher oder noch nicht sicher gewesen. Der Umgang mit Bürgern durch Herrn Wiefelspütz und dem nichts tun der SPD in Bezug auf ihn wird auf jeden Fall dazu beitragen das viele ihr Kreuz an der richtigen Stellen machen werden. Und das wird nicht bei der SPD sein.
Der Bitte, mich direkt an Herrn Wiefelspütz zu wenden, werde ich natürlich nachkommen. In der Mail werde ich ihn bitten sich endlich mal etwas zu zügeln, wenn es um Fragen zur Politik und seiner Person geht. Die Frage wurde von einer mir unbekannten Person gestellt und nicht von mir. Ich bin der Meinung Herr Wiefelspütz ist hier wieder einmal zu weit gegangen und er sollte sich dazu noch einmal äußern. Gerade auch, weil seit dem ein paar Tage vergangen sind und jetzt die Reaktion vielleicht etwas anders ausfallen würde. Herr Wiefelspütz sollte sich bei dieser und anderen Personen auch mal Entschuldigen und einmal überlegen, ob er in Zukunft nicht lieber die Fragen lesen will, einen Kaffee/Tee trinkt und anschließend antwortet, wenn der erste Frust weg ist.
Auch das werde ich mal hier schreiben, genau so wie seine Antwort. Natürlich nur wenn er dem nicht wiedersprechen sollte.


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