WordPress 2.7 mit aufgeräumten Adminbereich

Wer die aktuelle development Version (2.7-almost-beta-9417) von WordPress installiert kann sich schon einmal angucken was es so neues in der Adminoberfläche geben wird. Schon einmal vorweg, es ist die Entwicklerversion, eine beta. Das nicht alles funktionieren kann sollte jeder wissen. Also jetzt nicht einfach herunterladen und upgrade auf das 2.7er WordPress machen. Das Upgrade klappt wie gewohnt mit dem üblichen Download, unpacken, auf den Server kopieren und die upgrade.php aufrufen.

Das einzige was nicht mehr funktioniert ist das Leopard Admin Plugin. Was aber nicht tragisch ist, da es bei der Version 2.7 einen Adminbereich geben wird. Der wirkt aufgeräumter hat viele kleine Dinge, die einfach nett sind.

Links sind die wichtigsten Sachen aufgeführt man kann einzelne Sachen aufklappen um schnell zwischen den verschiedenen Menüpunkten zu wecheln. Nützlich, wenn man wie hier ein Gallerie PlugIn benutzt und nach einem Bilderupload den passen Blogeintrag erstellen möchte.

Bei der aktuellen WordPress Version werden viele Sachen auf der Starseite im Adminbereich angezeigt, die meistens stören oder nicht oft benutzt werden. Man hat jetzt aber die Möglichkeit einzelne davon ein- bzw. auszublenden. Dazu ist ganz oben ein Panel das mal aufklicken kann und die einzelnen jeweils mit einen Klick auszuschalten. So ist anschliessend nur noch das wichtigste zusehen.

Nützlich ist zum Beispiel jetzt das sogenannte QuickPress. Title, Text und Tags eingeben, speichern und schon ist der neue Artikel fertig. Wir auf dem rechten Bild zusehen kann man sich jetzt richtig Platz sparen und wenn nötig nur noch das wichtigste anzeigen lassen.

Das ganze kann dann noch auf die Spitze getrieben werden indem man die Auswahl für das Dashboard zuklappt und das Menü auf der rechten Seite auch noch verkleinert. Wie man sieht kann man sehr viel machen und je nachdem wie WordPress bedient wird kann man jetzt alles so aussehen lassen das es den eigenen Bedürfnissen angepasst ist. Wer nur mal eben schnell posten möchte und das Menü selten braucht macht es kleiner und stellt sich nur QuickPress für der DashBoard ein. Und wer dann doch mal etwas aus dem Menü benötigt geht einfach über den passenden Punkt im Menü und bekommt mit einem kleinen PopUp die passenden Einträge präsentiert.Bis jetzt ist nur das schon erwähnte PlugIn für die Adminoberfläche aufgefallen, welches nicht mehr funtioniert. Alle anderen PlugIns scheinen noch funktioniere. Aber genaueres kann man erst sagen wenn alles komplett getestet wurde.

PlugIn installieren auf Knopfdruck

Will man ein PlugIn installieren fällt das lästige herunterladen, entpacken jetzt komplett weg. So lange man die PlugIns installieren möchte die es über WordPress zu beziehen gibt. Diese kann man jetzt direkt aus dem WordPress Adminbereich suchen, Informationen lesen und wenn es das richtige sein könnte einfach per klick installieren.

Das nächste Bild zeigt eine Liste der PlugIns, wenn in der Taglist auf Ajax geklickt wurde. Hier wurde zum Test einmal mit dem 2. Eintrag getestet, wie eine PlugIn installation mit der Version 2.7 gemacht wird.

Nach dem klick auf “Install” bekommt man eine Infoseite mit der Beschreibung des PlugIns und jetzt kann man es mit einem Klick auf “Install now” auch direkt installieren.

Auf dem Bild ist auch schön der Hinweis zu lesen das dieses PlugIn noch gar nicht mit der eingesetzten Version getestet wurde. Genau das richtige ausgewählt. So kann auch nachher brav an den Entwickler berichtet werden.

Das einzige was für diese Art der PlugIn Installation benötigt wird ist einen FTP Zugang.

Diese Daten müssen eingegeben werden und ist genauso wie bei der jetzigen Version, wenn man ein automatisches Update von PlugIns machen möchte.

Jetzt nur noch ein Klick auf “Proccess” und das PlugIn wird installiert.

Wieviele weitere Veränderungen die neue 2.7er Version noch so mitbringen wird kann man sich wie hier am besten in einer Testinstallation einmal genauer angucken. Da es hier eine bis mehrere parallele Installationen gibt wird bestimmt in nächster Zeit mehr über die Version 2.7 hier erscheinen. Viel kann man auch nicht mehr reinpacken, was einen vom Hocker reissen könnte. WordPress kann schon eine Menge und das was es nicht kann wird von eine grossen Anzahl an PlugIns erledigt. Wie jetzt bei der Adminoberfläche könnten einfach PlugIns fest integriert werden im Coresystem. Wer das PlugIn “Leopard Admin” kennt sieht z.B. sehr viele Dinge, die dort auch gemacht wurden. Vielleicht haben sich die Entwickler von mehren PlugIns inspirieren lassen und dann so genug Ideen gesammelt für eine neue Version.

Der neue Adminbereich ist aufjedenfall sehr gut gelungen. Was der Rest noch so in sich birgt wird die Zeit zeigen. Hier die wichtigsten Punkte der Version 2.7 zusammengefasst von Sahanya von Peruns Weblog. Ich hoffe mal da jetzt keiner etwas gegen das ich mir einmal diese Liste ausleihe. Aber die war schon fertig und ich kenne noch nicht alle Neuerungen in WordPress 2.7.

Zitat: “Ich habe mal versucht die wichtigsten Punkte herauszufliltern:”

  • Generell
    • Die Hauptnavigation befindet sich vertikal auf der linken Seite.
    • Der Headerbereich wird schmaler und beinhaltet eine “Brotkrümelnavigation”.
  • Navigation
    • Die Navigation auf der linken Seite besteht aus expandierenden Bereichen.
    • Jeder Hauptbereich soll ein Icon erhalten.
    • Über die Brotkrümelnavigtion sind zusätzliche Bereich anwählbar.
  • Kopfbereich
    • Oben rechts befinden sich die Begrüßung (mit Gravatar) und der Logout-Link.
    • Oben links ist der Link zum Profil.
    • Das WordPress-Logo (links) beinhaltet ein Dropdown-Menü mit Links zu WordPress.com oder -.org.
    • Der Blogname ist gefolgt von der Brotkrümelnavigation, die anzeigt wo man sich gerade befindet.
    • Der Bereich enthält einen Link zum Frontend des Blogs.
    • Der Bereich enthält einen Link zu “Optionen”, dahinter verbergen sich die Einstellungen, die für jede Seite vorgenommen werden können. (Stichwort: Was soll angezeigt werden?)
    • Im rechten Bereich gibt ein “Favoriten-Menü”, hier befinden sich die am häufigsten genutzten Links: Artikel schreiben, Kommentare verwalten etc.
  • Dashboard
    • Auch hier kann der Benutzer über ein Options-Menü selbst entscheiden was er angezeigt bekommen haben will und was nicht.
    • Folgende Module sollen enthalten sein: Right Now, Recent Activity, außerdem Recent Comments, Incoming
    • Links, und What’s Hot. Auf die Kommenatare kann direkt von hier geantwortet werden. Track- und Pingbacks sind speziell gekennzeichnet.
    • Mit dem Modul “QuickPress” kann man direkt im Dashboard neue Artikel verfassen. Dieses Modul kann speziell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden.
  • Neuer Artikel schreiben
    • Alle Module können per Drag & Drop frei platziert werden.
    • Der Benutzer entscheidet selbst welche Module angezeigt werden sollen.
    • Ein neues Modul ist das “Titel-Feld”. Hier wird der Permalink angezeigt, so wie er in den Optionen eingestellt wurde.
    • Der Permalink kann per Klick auf einen Link aktualisiert werden, wenn der Titel des Artikels geändert wurde. (Bis jetzt musste man diesen manuell ändern.)
    • Die Upload-Icons beinhalten nun auch Icons für YouTube, Flicker, Google Maps und PollDaddy.
    • Eine neues “Media-Modul” beinhaltet Informationen über eingefügte Medien, die hier auch bearbeitet werden können.
  • Artikel bearbeiten/verwalten
    • Alle Elemente Titel, Autor, Kategorie, Tags, Media, Kommentare, Status und Datum können gefiltert angezeigt werden.
    • Alle Elemente können aus- bzw. eingeblendet werden.
    • Die Spaltenbeschriftung befindet sich auch am unteren Ende, so dass unnötiges Scrollen verhindert wird.
    • Jeder Artikel entält die folgenden Links: Bearbeiten, QuickEdit, Löschen, Status ändern, Vorschau
  • Kommentare moderieren
    • Die Funktionalität entspricht der, die auch bei der Artikelbearbeitung, -verwaltung vorhanden ist.
    • Neu ist in diesem Bereich die Möglichkeit Kommentare zu beantworten.
  • Mediathek
    • Die Mediathek soll mehr Informationen beinhalten: Dateityp, Dateigröße, Dateiausmaße (bei Bildern), Autor, Kategorie und Tags, Artikel, in dem das Medium integriert ist, Kommentare, Datum der Veröffentlichung.
    • Es gibt eine Listen- und eine Vorschauansicht. In der Vorschau-Ansicht wird auch die Beschreibung des eingefügtem Mediums angezeigt.
  • Tags
    • Die Aufteilung der Seite ist nun vertikal, so dass man für das Einfügen von neuen Tags nicht ans untere Ende der Seite scrollen muss.
    • Die Seite beinhaltet eine Tag-Wolke.
  • Kategorien
    • Diese Seite soll, wie die Tag-Seite vertikal aufgebaut sein, d. h. im linken Bereich können Kategorien hinzugefügt werden, im rechten Bereich sind die vorhandenen gelistet.
  • Hauptnavigation
    • Die Hauptnavigation kann eingeklappt werden, so dass nur noch die Icons für die Hauptkategorien sichtbar sind.

Danke an perun.net für die Liste an Neuerungen in WP 2.7.

[Update: 31.10.2008 2:59]

Das J Post Slider PlugIn funktioniert nicht mit der Version 2.7. Die Installation klappt, wie man oben sieht. Im Adminbereich sieht man es dann auch in den Einstellungen. Einstellen kann man es auch. Geht man dann aber in einen Beitrag und wählt J Post Slider aus werden nicht die Bilder geöffnet sonder die Seite wird in den Bereich geladen.

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